Dienstag, 7. Mai 2013

Ausprobiert...

Ok ruhig bleiben kann ich, aber mehr zuhören geht manchmal ja mit zwei Kindern schwieriger.. die Kleine schnattert auch schon fröhlich, zwar noch unverständlich und viel mit den Armen zeigend.. genau und ich laufe immer hinterher. Im Bett abends die wüsten Szenen, das das große Kind nie zur Ruhe kommt, hüpft und erzählt und erzählt, schimpft und haut und vieles mehr... letzte Woche noch der Biss ins Bein und ich musste etwas ändern. Ich höre zu, lass sie machen und gebe ihr Aufgaben.. Tisch decken (nicht so direkt), aber so als Idee.. die Kleine wäscht Gemüse, giesst die Blumen und Bretter auf dem Balkon .. die Große steht natürlich meckernd daneben.. hat sie nicht von mir.. bei uns ist mit Wasser panschen erlaubt, aber halt nur, wenn man auch wieder aufwischt.. So und gestern abend hat es bei mir knack gemacht.. so richtig klar wurde mir die Situation. Die kleine wird gestillt, liegt zwischen uns und die Große stört halt immer wieder.. also habe ich mal den Fokus auf die Große gerichtet.. mit ihr erzählt, kleine Geschichten und ihre Fragen beantwortet, sie zwischendurch immer wieder eingekuschelt und im Arm gehalten.. die Kleine ist derweilen eingeschlafen und so ging das ganze dann noch viel besser... aber es ist anstrengend. Ich bin ein Mensch der gerne vieles auf einmal tut.. aufräumen, mit den Kindern spielen und nebenbei noch Essen kochen. Geht natürlich nicht und die Kinder durchschauen das erst recht.. man ist nicht wirklich da... naja also schalte ich wieder runter und es klappt besser.. aber trotzdem fand ich die ruhigen Minuten im Bett toll.. aber so kann ich wenigstens nicht einschlafen und habe dann abends noch ne Stunde für alles mögliche Zeit... öfter mal reflektieren was man tut... das hilft wirklich Wunder...



Wir hatten gestern wundervolle Szenen... ein Eis mit der besten Freundin als Kompromiss für einen ganzen Spielnachmittag, ein gedeckter Tisch mit selbstgeschnittenen und gesalzten Tomaten und zwei Märchen im Bett mit anschliessend vielen kleinen Geschichten.. wo kommen wir her... wo kommt Mea her, wo der Teddy usw. Das bewegt sie gerade sehr. Was war und wird... der Sinn des Lebens .. wow.. Ich kann mich nicht dran erinnern, das mich das so früh bewegt und interessiert hat, aber im Kindergarten gibt es ein krankes Kind und da stellt sie viele Fragen..

Natürlich gibt es dann auch zu nervenaufreibenden Fahrradtouren am Sonnntag früh, weil die Große nicht in das auserwählte Frühstückslokal mit Kinderspielplatz will, sondern in ein anderes... dieses aber überfüllt ist und wir auf eine Alternative ausweichen müssen... lecker wars.. und so lernen wir wenigstens Neues kennen...

Achso und zuckerfrei klappt alles besser.. fällt mir immer wieder auf und so langsam verbanne ich das Zeugs aus unserem Haus... so muss jetzt mal für MangoNachschub sorgen gehen.. und meinen Hausputz erledigen.

Kommentare:

  1. Ach Gott, wie sehr mir das bekannt vorkommt, glaubst du nicht. Habe auch zwei Mäuse hier, einer 3 und einer 1,5... Das kenne ich so gut mit dem Einfordern von Aufmerksamkeiten... Aber es wird besser, sage ich mir zumindest, immer und immer wieder ;o)
    LIebe Grüße
    Natalja

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  2. Liebe Christiane, dass sind Szenen die mir sehr bekannt vorkommen. Ich möchte auch immer tausend Dinge auf einmal erledigen und das merken die Mädels. Gestern hatte ich fast einen ganzen Tag mit der großen alleine und schon läuft alles wieder viel besser mit ihr. Euch weiterhin viel Erfolg!

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