Freitag, 2. September 2011

Stillen..

ich frage mich, wieso man eigentlich freiwillig viel Geld für Babynahrung ausgibt, wenn es so einfach sein kann.. Ok einfach ist es nicht, denn manchmal klappt es wirklich nicht und dann ist Fläschchennahrung einfach genial. Aber sehr oft ist es eine Frage der Einstellung... ja genau.. denn es ist ein Art von Verantwortung, hat viel mit Selbstbewußtsein zu tun und man braucht viel Vertrauen in die Natur der Dinge, denn oft kommen Zweifel... wird mein Kind satt. Schon die kleinste Kleinigkeit kann uns am Anfang der Stillzeit total aus dem Ruder werfen, so dass wir das Handtuch schmeissen wollen.. ist es doch heutzutage so einfach in den Laden zu gehen und Nahrung zu kaufen.. vermutlich zu einfach und durch die Werbung auch so schön dargestellt. Klar wollen Omas, Opas, Papas oder Geschwister auch gerne das Kind füttern, denn gibt es nichts schöneres als dieses zufriedene Grinsen, wenn das Kind abdockt.. plob macht vor lauter Sattsein... aber das geht auch mit abgepumpter Muttermilch ;)
So wir geben keinen Tee, kein Wasser.. trotz Hitze, denn dann trinkt das Kind einfach einmal öfter oder zweimal.. ist eh in Wachstumsphasen so und das Kind weiß einfach wann es bestimmte Bedürfnisse hat..
Als ich gelesen habe, das es in vielen Ländern sogar ein Statussymbol ist, nicht zu stillen, weil dies heißt.. ich kann mir Nahrung für mein Kind leisten. Genau leisten.. war ich entsetzt. Der Stillstart mit der Grete war auch nicht so einfach und die Hebamme brachte für den Notfall eine Packung an. Beim Preis bin ich fast umgefallen und vor allem reicht so eine Packung nur wenige Tage.. wahnsinn!! Da esse ich lieber die Stulle mehr und achte auf mich mit regelmässigen Mahlzeiten, viel Gemüse und Vollkorn, denn das ist eh besser.. Jedenfalls haben wir es geschafft und darauf bin ich stolz, denn nichts ist nach 2-3 Monaten einfacher und schöner als Stillen... das ist kuscheln, Nähe, Wärme und ganz viel Liebe... dieses kleine Mündlein, was sich suchend zielsicher bewegt und schwupp.. Manche Dinge finde ich von der Natur so wunderbar geregelt.
Seit unserem schwierigen Stillstart habe ich auch eine Milchpumpe und habe Sie aber seitdem nicht wirklich gebraucht, aber das kommt vielleicht noch... mal sehen, denn irgendwie ist es schön zu wissen, das es auch ohne einen klappen würde.

Achso und vergesst solche Ammenmärchen, wie stillen nur nach soundsoviele Stunden, das Blähungen entstehen, weil neue Milch auf alte kommt oder bestimmte Dinge aus der Nahrung beim Kind Blähungen verursachen.. diese Blähungen haben andere Ursachen, wie die Unreife des Darmes und das wir einfach unreif geboren werden. Bei der Grete hatten wir auch einige Abende oder Tage, wo Sie sich unwohl fühlte. Wir haben uns ins ruhige Kämmerlein verzogen, einfach weniger Programm am Tag gemacht, denn Babies brauchen vor allem wirklich Ruhe, Mama und viel Liebe...

Bei Problemen mit dem Stillen hilft gerne die Hebamme.. die darf auch bei Stillproblemen noch einmal später kommen und folgende Organisationen:
La Leche Liga
AFS
Stillberaterinnen arbeiten ehrenamtlich und haben vor allen auch ihre Kinder gestillt.
achso und Stilltreffen sind auch so ganz nett... also auch ohne Probleme, denn ein Austausch hilft sehr oft, um zu wissen, das man nicht alleine ist und bei anderen es auch oft nicht einfach ist.. so ich freue mich jetzt auf noch hoffentlich viele Monate des Stillens, denn ich glaube daran, das die Ise so gesund und wenig krank bisher war, hat viel mit dem langen Stillen zu tun.. das Thema Beikost ist hier noch kein Thema und zu gegebener Zeit werde ich dazu bestimmt etwas schreiben, denn es gibt mehrere Anzeichen für Beikostreife... und das ist nicht nur Neugierde auf Essen... so wir frühstücken jetzt erstmal...


Noch ein Bild vom 3. Lebenstag und man sieht ihr die verlorenen 600g irgendwie an.. oh mein Mäuschen. Dafür klappt es jetzt um so besser, obwohl Sie noch immer gerne meine linke Brust anschreit.. keine Ahnung wieso. Wir haben uns arrangiert und jetzt klappt es irgendwie.. nur das Sie lieber im Liegen gestillt werden will als im Sitzen und so mit krieche ich manchmal im Laden unter den Tisch auf die IseMatratze.. aber jetzt mit 3 Monaten und 3kg mehr mache ich mir weniger Gedanken, denn Sie sieht toll aus.. wie meine Hebamme sagen würde.. also vertraut auf Euch und lasst Euch nicht reinreden, denn Stillen ist wichtig ...megawichtig... und irgendwann wird es einfach richtig einfach... und wenn das Kind auch irgendwann beim Einkaufen steht und schreit: Mama ich will Titti.. na gut dann ist es so.. ist ja auch natürlich und auch das lange Stillen egal was die Werbung uns erzählen mag um ihre Babynahrung zu verkaufen und uns Freiheit vorzugaukeln. Die Freiheit ist eine Illusion, denn das Kind holt sich die Nähe auf andere Art und Weise wieder und wenn dies erst in der Trotzphase kommt.

Kommentare:

  1. Wahre Worte... ich habe meinen Sohn über 6 Monate voll und weit über 1 Jahr neben der Beikost weiter gestillt. Beides hat er sich selbst abgewöhnt, irgendwann war dann auch die Brust nachts abgeschafft, weil er durchgeschlafen hat.

    Alles Liebe
    Mel

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  2. wunderschön geschrieben! So isses einfach!

    sei lieb gegrüßt
    Anja

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  3. Das hast du sehr schön geschrieben. Ich habe meine Mira 6 Monate voll gestillt. Mit 12 Monaten hat sie sich ganz von alleine abgestillt. Das regelt sich wirklich alles von ganz alleine! Und ich bin auch ein bisschen Stolz, dass sie noch nie eine Flasche benutzen musste. Sie hat sogar die abgepumpte Milch nicht aus der Flasche genommen. Als Mutter ist man dann natürlich eingeschränkter. Ohne Kind unterwegs geht halt nicht. Und Omas werden enttäuscht. Alle wollen sie dem Kind doch soooo gerne die Flasche geben. Wie gut, dass Mira auch da schon ihren eigenen Willen hatte. Und ich war auch ein bisschen stolz, es ganz ohne Flasche geschafft zu haben. Und ich habe es verdammt gerne gemacht und sehr genossen. Man muss die Leute nur reden lassen... Liebe Grüße Simone

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  4. Danke!
    Super schön geschrieben und sooo treffend!
    Stillen ist einfach toll!
    Liebe Grüße von einer nicht Blogger-Mitleserin.

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  5. Daumen hoch!

    Ich bin ganz deiner Meinung.

    Lg
    Salo

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  6. Wahrscheinlich bin ich bei diesem Thema besonders sensibilisiert, denn wir haben uns mit sehr geduldiger Hebamme, Kinderarzt, rund um die Uhr stillen und Brusternährungsset wirklich durchgekämpft, um dann nach vier Monaten doch zuzufütten. Nach neun Monaten hat das Kindelein sich dann selber abgestillt, dabei wollte ich doch so gerne auch zu den Langzeitstillern gehören ... Sätze wie "Aber sehr oft ist es eine Frage der Einstellung... " wühlen mich da immer ein bisschen auf, denn wenn man ein Kind hat, dass immer extrem weit unter der Normkurve hindümpelt, erst nach sechs Wochen sein Geburtsgewicht wieder erreicht und lange so gar nicht nach gut genährtem Kind aussieht, dann will man auch kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn man doch auf die künstliche Nahrung zurückgreifen muss. Wenn es allerdings nur aus lauter Bequemlichkeit passiert, kann ich deiner Einstellung voll und ganz folgen ...

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  7. ... bei uns heisst es immer noch "mama, aufs sofa gehen" (wir stillen immer noch gemütlich auf dem Sofa ;))

    So langsam aber stetig stillen wir ab, die Betonung liegt auf "langsam". Laura braucht wohl immer noch die besondere Nähe, auch wenn Schlafen bei den Großseltern ohne Probleme (und natürlich ohne Milch) klappt.
    Aber zuhause bin ich da und dann wird es noch sehr genossen.

    Ich hätte ja nie gedacht, dass wir das solange machen, aber es ist OK, wir fühlen uns immer noch sehr wohl damit. Nur leider die Gesellschaft nicht ... aber das macht nichts.
    Wir erzählen es einfach keinem ;) und wenn wir unterwegs sind und Laura sich nicht vertrösten lässt, denken die meisten, sie würde sich nur ankuscheln. Wir sind ja auch schon Profis drin *lach*

    Laura als "Extrem-Frühchen" ist nie krank (!!) das schlimmste war 2-3 Fieber und Schnupfen, aber das wars auch schon. Und ich bin fest davon überzeugt, dass das mit dem langen Stillen zu tun hat.

    Also, viel Spaß ;)

    Liebe Grüße, Anna
    PS. die nicht freiwillig ihrem Kind die "billige Kopie" zu essen geben würde

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  8. ...jetzt muss ich doch sehr schmunzeln, mein Patenkind, ein Junge und mittlerweile fast 8 Jahre, wurde über 2 Jahre gestillt und hat, wenn er an die Brust wollte immer gesagt: Mama, Titte. Die Männer verstanden das nie, wie man (Frau) ein Kind so lange stillen kann und haben immer gesagt: du und deine Titte, daher auch die etwas "härtere" Bezeichnung und nicht Titti ;o) aber er und seine Mama fühlten sich wohl dabei.
    Ich habe meine drei auch alle gestillt, den Großen, jetzt 13, 12 Monate, den Mittleren, jetzt 10, 9 Monate, er hat in dem Alter dann konsequent den Kopf zur Seite gedreht und gebrüllt, was mich schon traurig gemacht hat, aber nun ja, manchmal ist es so und die Kleinen sagen uns schon, was sie wollen und was eben auch nicht. Ja, und unsere Kleinste, jetzt 7, habe ich 15 Monate gestillt. Ich habe es bei jedem Kind genossen und ich würde es immer wieder tun!!!
    Schön, dass du dich durch die erste Zeit "gekämpt" hast. Es ist nicht immer einfach, sich aufeinander einzulassen. Da ist der Satz: ich kann nicht stillen, doch viel einfacher.
    Ich finde es sehr wichtig, ein Baby zu stillen, denn es ist ja nicht einfach nur Ernährung. Trotzdem halte ich mich oft mit meiner Meinung etwas zurück, da ich gelernt habe, dass viele auch keinen Wert darauf legen, zwar sagen, dass sie stillen wollten, aber es doch nicht wirklich ernst gemeint haben und bei den kleinsten Schwierigkeiten dann eben zur Flasche greifen.
    Es gibt immer Ausnahmen, wo nicht gestillt werden kann oder sollte, die ich auch voll akzepiere.
    Du hast den Post sehr schön geschrieben, genau meinen Punkt getroffen und ich wünsche euch noch eine wunderschöööööööööööööööööne entspannte Stillzeit.

    glg Alexandra

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  9. was für ein guter beitrag. in meiner schwangerschaft habe ich einfach nur gedacht, dass ich für fläschchen wohl zu faul und geizig sein würde und das stillen von der natur doch gut eingerichtet ist und alles auf mich zukommen lassen. mittlerweile, nach zwei wochen stillen, bin ich trotz schmerzhafter milcheinschussphase, machmal noch nervösem anlegen usw. vom stillen begeistert und es macht mich so glücklich, dass unser baby und ich so viel davon haben... ich wünsche einfach allen jungen müttern, dass sie gute beraterinnen an ihrer seite haben, die ohne wiegestress, hektik und horrorgeschichten unterstützung bieten und so auch das ammenmärchen, dass es bei so vielen frauen "einfach nicht klappt", langsam stoppen können :)
    linnea

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  10. Als großer Stillfan gibt's von mir ein "Daumen hoch" für diesen Beitrag :o) Stillen ist nicht immer leicht, aber wenn es klappt, dann ist es die praktischste Sache der Welt. Die Natur weiß am besten, was ein Baby braucht. Lassen wir also der Natur ihren Lauf :o)

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  11. toll geschrieben! und ich stimme dir so zu... es einfach nur schön... leider habe ich nur den zweiten wirklich lange gestillt, beim ersten habe ich mich verunsichern lassen durch diverse dinge und meinungen und nun bei unserer Maus war es leider durch gewisse umstände sehr schwierig bis unmöglich..... ich vermisse es, aber nun ja... sie wird auch so groß werden...

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  12. ich hab Juli 10 monate gestillt und ich freu mich schon Martha zu stillen :)
    Die Herzchenhose hab ich Juli und Martha als Body gekauft :D

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  13. hallo.
    sehr schön geschrieben, dein *Still-Artikel*!
    hier im Norden stillen fast alle, ganz natürlich mit viel Vertrauen in die Natur und die Werbung für Kindernahrung ist eh´ verboten. Also wie du schreibst, alles eine Sache der Einstellung :)
    viele Gruesse

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  14. Witzig, Toni brüllt auch oft eine Seite an. Obwohl die dann noch gut gefüllt ist. Schmeckt wohl nicht so lecker...
    Ich hab meine Große nur 8 Wochen gestillt, dann wars vorbei. Hat leider von Anfang an nicht gut geklappt und die Entscheidung, es zu lassen, war eine große Erleichterung nach all der Qual. Und dann konnte ich die beiden Jungs recht stressfrei stillen. Weiß man auch nicht, wie das kommt. Der große hat nicht eine Flasche gesehen. Toll, hoffe, dass ich das mit Toni auch schaffe! Schönes WOchenende, Britta

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  15. liebe cocoschock,

    dieser beitrag hätte genau so von mir sein können! auch ich frage mich, wieso, weshalb und warum das stillen so unterbewertet wird und viele frauen sich das flasche-machen-geben etc. antun?!

    ich habe vor jeder frau hochachtung, die das stillen durchzieht und somit ihrem kind das beste gibt, was es bekommen kann (und nein!!!, pulvermilch ist nicht annähernd so gesund wie muttermilch!!!)

    mal abgesehen vom gesundheits- und immunitätsfaktor... ich bin von natur aus ein bisschen faul veranlagt ;) puuuuh, wenn ich mir vorstelle, JEDESMAL eine flasche hätte machen müssen... no, never!! und das bei zwei kindern... nee nee nee, stillen ist optimal :D

    alles liebe dir und deiner maus und weiterhin alles gute beim stillen!!

    jackie

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  16. Da schreibst du so viel Wahres. Ich hab wahnsinnig gern gestillt - und nicht übermäßig auf meine Ernährung geachtet. Wenn ich da andere gehört habe (keine Citrusfrüchte, keine Kohlarten, keine Säfte, kein Obst - Säure!, kein Weizenmehl....). Dann fände ich stillen auch anstrengend. Dabei ist es so schön - aber immer mal mit etwas Neid vom Papa verbunden ;-)

    Liebe Grüße und weiter so!

    Pauline

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  17. hallo,
    ich sehe das genauso. Leider sieht das nicht jeder so.ich musste meine Tochter damals nach 3 Monaten abstillen, weil ich erkrankt bin und starke Medikamente nehmen musste. Bei meinem Sohn habe ich es 6 Monate geschafft. Dann bin ich nach und nach angefangen mit Brei. Er wollte paar tu keine Flasche. Auch keine Muttermilch in einer Flasche. Nun sind wir dann angefangen aus dem Becher zu trinken.
    Vor einigen Tagen habe ich von einer Mutter gehört, dass sie weil es keine Wunschkinder sind (mit dem zweiten Schwanger) würde sie Kaiserschnitt machen und stillen auf keinen Fall, weil sie es als ekelig emfindet.
    So etwas nervt wirklich. Da tun mir die Kinder doch leid, oder?
    Ich bin am überlegen, ob ich die Stillhütchen nachnähe für eine freundin, die bekommt Zwillinge. Ich hoffe, dass es da auch mit dem Stillen klappt. Sie will es so gerne.
    Liebe Grüße und danke für deine Tollen Berichte.
    Sandra

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  18. Toll geschrieben. Ich liebe deine offne Art und Ehrlichkeit.
    Habe deinen Blog nun schon ein paar mal an werdende Mütter empfohlen.

    Lieber Gruß, Muriel

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  19. ich find es ja total nett, daß du so tolle stoffwindel-,still-und tragetuch-einträge machst! freu mich immer sehr drüber, auch wenn das für mich schon vergangenheit ist *schnüff*. aber es war sooo eine schöne, innige zeit jedesmal!

    das anschreien der linken brust könnte an einer verspannung des kindes liegen, daß ihr die für diese stillposition notwendige haltung wehtut. 'kiss' wäre ein extrem von sowas. lass doch mal ne osteopathin oder craniosacral-therapeutin draufgucken. scaden kann das nicht.

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  20. @all: danke für tollen Berichte und Kommentare... ich bin immer ganz gerührt auch so schöne Geschichten zu lesen. Und ich weiß das es auch immer aufwühlt und trotzdem denke ich das man sehr oft mit viel Unterstützung und viel Zuspruch und Hilfe auch die Probleme beim Stillen hinbekommt.. bei uns war es diesmal auch nicht so einfach und ist es manchmal immer noch nicht, aber da das Mäuschen sich prächtig entwickelt, brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Man ist einfach super sensibel in der ersten Zeit und da nagt jede noch so kleine Kritik an einem... man will halt nur das Beste.

    @frau siebensachen: ja das werde ich wohl auch mal machen.. aber das lustige ist, das es sehr oft geht.. nur halt im Sitzen nicht und auch nicht zu jeder Tageszeit.

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  21. Danke für Deinen wunderbaren Artikel zum Thema Stillen. Ich habe unsere drei Kinder insgesamt über 5 Jahre gestillt und es wäre sicher noch länger geworden, wenn nicht durch die jeweils nächste Schwangerschaft die Milch weggeblieben wäre...

    Ich hatte ab der zweiten Stillzeit sehr häufig Probleme mit MILCHSTAU. Deshalb möchte ich gerne folgenden wenig bekannten TIPP weitergeben, der uns wirklich gerettet hat. Die Stillbeauftragte hier in Sachsen sagte mir, dass bei Frauen, mindestens das zweite Kind stillen, die Fetttröpfchen in der Mich manchmal größer sind und daher zum Verstopfen der Milchgänge neigen. Wenn man täglich Lecitin-Granulat (gibt es z.B. bei d*m) in der auf der Dose angegebenen Dosierung nimmt, wirkt das Lecitin als Emulgator und die Tröpfchen werden kleiner. Das klingt sehr seltsam, funktioniert aber wirklich - zumindest, wenn die "Fetttropfengröße" das Problem ist. Bei unserer Kleinen fingen die Probleme wenige Tage nach der Geburt an und ohne das Lecitin (das ich irgendwann auch weglassen konnte) hätte ich sie sicher nicht über 2 Jahre stillen können.

    Liebe Grüße
    cubanita

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Ich freue mich über jeden Kommentar.. noch so winzig klein oder gar kritisch.. immer her mit euren Ansichten, Meinungen und Ideen.
Nicht immer schaffe ich jeden Kommentar zu beantworten oder auch in eure Blogs zu schauen.. ich tue mein Bestes, aber die Familie und das reale Leben haben oberste Priorität in allem was ich tue.
♥lich eure cocoschock oder madame jordan