Freitag, 12. September 2014

12 von 12 im September

Das Frühstück mit auf Arbeit nehmen ...


Post sichten mit schönen Tüchern..


Bestellungen machen..


Bestellungen nähen..


etwas Hilfe bekommen..


zwischendurch eine Tragehilfe für Puppen ..


Stoffkombis im Laden aussuchen ..


nach Feierabend in den Lieblinsgladen..


fürs Abendessen einkaufen..


und schnell aufessen...


als Nachtisch ein Himbeer-Schoko-Chia-Pudding... Grundrezept von Vegan Guerilla


und eine Runde Memory..


Nun schaue ich noch mal bei den anderen 12 von 12 bei Caro vorbei..

Mittwoch, 10. September 2014

LieblingsStühle ..

mir haben es alte Stühle angetan und irgendwie begleiten die meisten davon mich schon sehr lange. Dieser kam erst vor kurzem zu uns, aber darf nun lange bleiben.
Erstmal das komplette alte Sitzpolster entfernen und Polster zu schneiden..


Neu aufgepolstert mit Anna Maria Horner ist er jetzt perfekt und selbst die Katzen lieben ihn..


Diesen habe ich mal zum Geburtstag bekommen und musste auch dringend mal nachgeschraubt werden..


Nun fehlt nur noch etwas Leim und dann sind diese auch wieder heil..


Ich mag das Sammelsurium an bunten Stühlen und vor allem alte und neue gemixt..

Montag, 8. September 2014

Geburtstagsquiche..

naja fast.. denn irgendwie habe ich den Geburtstag total verpennt. Irgendwie war der Samstag und ich bin immer von Sonntag ausgegangen. Naja die Quiche kam trotzdem gut an, aber ist ja auch eins meiner Lieblingsrezepte..

Teig für große runde Form oder kleines Blech:
200g Vollkornmehl
150g Butter oder Alsan
Prise Salz
ca. 100ml Wasser (ich gebe es nach und nach dazu)



Dann brate ich Gemüse an ... hier Möhren, Zuchini, Zwiebeln, Knoblauch und Paprika.. einfach alles, was einem so schmeckt und man vorrätig hat. Schön klein schneiden oder schneiden lassen. Gut würzen mit Salz, Pfeffer und Gewürze. Ansonsten geht auch Gemüsebrühe zum Würzen.

Eine Mischung aus Eiern, Sahne/Milch und Käse bereiten und über den ausgerollten Teig mit dem Gemüse geben. Alles bei 200°C ca. 20 min. backen.

Noch warm einpacken und erstmal die Hälfte bei der Ankunft vertilgen...


Und ein bisschen feiern konnten wir dann auch .. erstmal das Einhorn verwöhnen, putzen und dann satteln..


Und dann kleine Kunststücke vollführen.. das die Freundin beim Reiten auf dem Pferd stand habe ich vor lauter 'Mundnichtzubekommen' vergessen zu fotografieren..


Herrlich .. die Abendsonne am Ausklang des schönes Tages mit ein bisschen Geburtstag der ältesten Freundin der großen Prinzesin.

Freitag, 5. September 2014

Urlaubserinnerungen: Berlin-Wien 700km im 7 Stunden

Da haben wir unsere Wohnung an unsere Praktikantin aus Spanien übergeben und sind endlich los.. 5min. später fällt uns auf das wir das wichtigste vergessen haben. Die Pässe ... kurz zurück und noch mal von vorne.
Es gibt ja viele Wege nach Süden und ich dachte über Dresden, Prag, Brno wäre toll.. die Route ausgedruckt, weil das Navi dann doch keinen Mucks machte und das Handy zwar Googlemaps hat, aber dies vorher nicht getestet wurde, sowie auch das Aufladen im Auto nicht.. wie denn auch, wenn das Auto gerade mal knapp eine Woche bei uns ist.

Kurz vor der tschechischen Grenze kotzt das erste Kind im hohen Bogen und dann sagt das Handy bitte abfahren kurz vor Prag.. irgendwo im nirgendwo stehen wir dann, weil auch das andere Kind von oben bis unten gekotzt ist. Aber wir haben riesige Schnecken gesehen.. wirklich riesige. Aber es regnet in Strömen, wieso wir einfach nicht länger bleiben wollen.. Auto putzen, umziehen und dann weiter. Nur wohin... komische Strassen oder eher Landstraßen, aber das ist wohl der Weg. Naja ein Plan existiert auch nicht, weil dieser auch gekotzt ist und so fahren wir auf gut Glück weiter. So langsam gehen uns die Tüten und Handtücher aus und die Motivation irgendwann in Wien anzukommen ist sehr klein.

Es geht an Prag vorbei, weiter nach Brno.. seit meiner Ferienlagerzeit im Sommer 1984 wollte ich in diese Stadt. Wir hatten im Lager ganz viele tolle Betreuer/innen aus Brno.. eine wurde meine Freundin und schenkte mir Karten von dort. Aber was wir dann sehen von Brno sind tolle Brücken, breite Straßen und Raumschiffe, wie das Kind sagt. Die Kleinste weint dramatisch, weil sie nach Hause ins Bett will. Zeit für eine weitere Pause mit ganz viel Kuscheln..

Schlechte Straßen, viele Baustellen und noch mehr LKWs. Und es ist nachts! Links von uns eine glutrote Sonne - riesengroß. Nein das ist schon der Mond .. fast Vollmond und so rot-rosa-lila umrahmt. Am Horizont taucht ein riesiges Gewitter auf.. Die Wolken donnern und spucken heftige Blitze. Dann noch heftiger kurzer Regen und dann wieder nur Donner und Blitz. Die Strecke erscheint gerade unendlich und ich frage mich, wieso wir kein Hotel in Brno genommen haben.

Wir schaffen die 122 nein dann doch 126 km bis Wien dann doch noch. Aber wir sind müde.. Wieder über kleine Kraftfahrstrassen und vorbei in noch kleineren Orten, tagsüber mit viel mehr Verkehr eigentlich kaum zu schaffen. Wer hat diese Route nur festgelegt!? Gut es ist nachts und die Kinder schlafen jetzt. Der Gegensatz zwischen dem Ostblockstaat wie der Ösi auf dem Rücksitz bemerkt ist schon deutlich zu spüren. Mir erscheint es vertraut, weil es mich an meine Kindheit erinnert. Jedoch merke ich eine Erleichterung als wir in Wien ankommen und auch das Hotel schnell finden.

Unscheinbar verbirgt sich hinter einer sehr kleinen Fassade ein riesiges Hotel. Ein Familienhotel, denn ein Zimmer für 4 ist zwei Tage vor Abreise nicht mehr gut zu finden. Dann bitte noch mit Hochbett, wie es sich eine Prinzessin wünscht. Wir schnattern und essen bis nachts um zwei und kippen dann irgendwann um.. nach 8 h Auto fahren auch irgendwie normal.

Und wie es in Wien war, erzähle ich morgen.. versprochen.. da gibt es auch Bilder.

Dienstag, 2. September 2014

Was wenn man keine Zeit für sein Hobby hat ..

und dieses Hobby dieser Blog ist. Nähen ist mittlerweile mein Beruf, Trageberatung auch und ein bisschen Sozial Media und Programmieren bleibt auch immer noch.. aber dieser Blog ist schon noch mehr ich. Nur wo bleibt dieses Ich gerade.

Familie ist manchmal auch ganz schön viel Alltag, ganz schön viel Leben und ganz schön viel Liebe.. aber auch ganz schön anstrengend. Manchmal so anstrengend, das ich abends kaum einen Gedanken fassen kann und den Rechner einfach zu lasse. Und wenn ich ihn dann aufmache, lese ich Mails, schreibe Antworten, Rechnungen und schon ist der Abend rum. Mir fallen die Augen zu und ich denke ach ich mache es morgen.

Morgen ist dann Kindergeburtstag, Familienbesuch oder ich versuche dem Chaos hier Herr zu werden, was irgendwie seit dem Urlaub nicht mehr klappt. Nicht mal annähernd. Nach 3 Stunden aufräumen, ist es Zeit für Abendessen, dann noch abwaschen/Küche putzen und es geht ins Bett.. die Kleinste schläft innerhalb von Sekunden, aber die Große schnattert und schnattert ... man darf sich nicht rühren oder nicht das Bett zu früh verlassen, denn schwups ist sie wieder wach.

Die Große wäre eigentlich eingeschult worden, aber wir haben sie zurückgestellt.. eine sehr gute Entscheidung, die ich schon vor 20 Jahren auf der Klassenfahrt verkündet habe.. mein Kind wird nie mit 6 eingeschult.. nagut nächstes Jahr ist sie auch 6, aber wird dann kurz danach 7. Ihre Freundinnen sind in Brückenklassen oder eingeschult worden, weil sie zum Teil auch einige Monate älter sind und sie lässt es total kalt. Naja sie kann ja trotzdem weiterhin lesen und rechnen lernen, aber das geht auch nebenbei zu Hause.

Die Kleinste hält uns hier sehr auf Trab.. an der Lautstärke gemessen, habe ich gerade das Gefühl das hier eher zehn Kinder wohnen, aber das hat vermutlich mit dem Umzug in die Große Gruppe des Kindergartens zu tun. Der Lärmpegel ist immens und der wir schmeissen das Essen, was man nicht mag einfach auf den Boden noch größer. Ruhe bewahren und mit dem Kind zusammen aufräumen/wischen und putzen... artet dann meist wieder in einer Planschorgie aus, die man dann nur noch in die Badewanne verlegen kann, bevor die ganze Wohnung schwimmt oder mit Blumenerde vom Balkon komplett bedeckt ist. Und ihr wisst ja die ist so schön schwarz und schmiert so toll.. passt aber perfekt zu den Sandkastenbergen aus den Schuhen die hier jeden Tag immer wieder zufällig ausgekippt werden, um einen heimlichen Sandkasten zu bauen. Ohne mich.. zumindest nicht in der Wohnung.

Der Sommer ist fast vorbei, nur frage ich mich welcher Sommer.. irgendwie war der extrem kurz, zu naß und kalt. Den Rest unseres Sommers zeige ich Euch in den nächsten Tagen, denn so langsam lichtet sich das 'vor/nach dem Urlaub' Chaos etwas. Und diesen Sommer war eigentlich eine Menge los.. und vielleicht ging es deswegen so schnell vorbei. Ein Sommer der Erinnerungen, der großen Feiern, der langen Reisen und alten Freunde. Eigentlich perfekt .....

Sonntag, 24. August 2014

Der Ton machts..

als Verkäufer ist man ja einiges gewöhnt. Das dicke Fell hat man sich vor Jahren schon zu gelegt und Belege der Überweisung glaube ich nicht mehr. Zu viele Geschichten hat man erlebt und in den meisten Fällen kann man drüber reden, es ändern und mit einer kleinen Wiedergutmachung ist es auch getan.

Aber ganz wichtig ist der Tonfall, die Schreibweise und vor allem die Satzzeichen und deren Häufigkeit. Viele Ausrufezeichen rufen bei mir Panik hervor und zu kurze Kommandos lähmen mich eher.... das ist wie mit dem Phänomen Facebook. Es kommen viele Kunden darüber, aber wenn ich Nachrichten bekommen mit nur Fragen ohne Hallo vorne dran und einen Lieben Gruß dahinter, dann frage ich mich auch, wo ist denn der Ton geblieben.. dieser gute nette, den wir alle noch gelernt haben. Briefe oder auch Mails oder Nachrichten beginnen mit Hallo, Guten Tag oder Liebe ... oder bin ich altmodisch?!

Aber wir sind ein Geschäft, ein Laden, ein Unternehmen oder wie immer man es nennen mag.. auf jeden Fall eine geschäftliche Institution und wir machen so einiges möglich, obwohl wir manchmal gar nicht müssten. Aber Kulanz ist nun mal wichtig. Irgendwann ist aber Schluss denke ich mir aber auch oft.

Im Moment komme ich gerade an eine Grenze, wo so etwas keinen Spaß mehr macht und man vieles hinterfragt. Sollte man Kunden auch erziehen und gibt es so etwas wie künstlerische Freiheit im Handwerk. Aufträge sind zwar schön, aber wenn eine Hetzjagd in einer Facebookgruppe aufgrund einer falschen Kordel und Fäden beim Gurtband entsteht, dann ist das irgendwann kein Spaß mehr sondern für mich sogar ein Fall für den Anwalt.

Vor allem wo ist mein Wochenende hin, meine Freizeit, wenn am Samstagabend scharf geschossen wird, ist auch mein Abend/Wochenende im Eimer und nur das habe ich im Moment mit den Kindern ganz in Ruhe. So ich bin auch sauer, aber wie schon gesagt der Ton machts.. ich bin für mehr Anstand beim Schreiben, vorheriges Nachdenken eventuell noch mal drüber schlafen und ansonsten nett Bescheid geben.

Zum Glück gibt es viel mehr nette Kunden und sehr viele Stammkunden, die kriegen dann die Sachen auch vorab geliefert. Ich kriege dafür viel Schokolade, nette Mails mit tollen Bildern und jede Menge Feedback. Das macht das andere wieder gut und mich stark.

Einen schlechten Tag darf jeder haben, manchmal auch eine Woche usw. .. wir sind doch alles nur Menschen und ich liebe das was ich tue, ich tue es gerne und das soll bitte so bleiben .. Basta .. aber nett miteinander muss man bitte bleiben oder?! Netiquette eben und dazu gehört, das solche Sachen erst einmal intern geregelt werden können bevor man an die Öffentlichkeit geht.

Ich denke wir haben in Bezug auf Umgangsformen im Internet noch einiges zu lernen und vermutlich bedarf es dort noch mehr Erfahrung.