Samstag, 9. Juni 2012

Irgendwie schon besser...

das abendliche ZuBettGehen ist nicht besonders erquickend.. naja wenn das überhaupt auf eine Art erquickend sein kann. Die Kleine ist mittlerweile kein Baby mehr, was man einfach so ins Bett legen kann und nach 5 min. Stillen einschläft. Die Große in einer Phase von alleine Schlafen und doch wieder nicht. Dazwischen liegen knapp 1,5h Unterschied im abendlichen zu Bett bringen. Tja und meist mache ich das alleine.
Bis vor einigen Wochen konnte ich um ca. 19:30 Uhr beide Kinder ins Bett bringen und war spätestens um 20 Uhr wieder draussen. Mittlerweile dauert es bis 21 oder 22 Uhr. Die Helligkeit ist auch etwas daran schuld, aber die können wir leider nicht aussperren.
Das Dilemma das große Kind ist oftmals wenn die Kleine müde ist, noch nicht müde, also lasse ich Sie noch etwas spielen, nur erzählt Sie dann laut, schimpft mit den Katzen, knallt die Tür oder ruft mich.. ja im Bett wäre es nicht besser, da langweilt Sie sich, hüpft herum oder singt. Irgendwann wird es mir zu bunt und meine Laune sinkt in Richtung Keller.. ja es wird später, das kleine Kind noch müder und quengeliger, die Große quengelt dann auch mit und schimpft mit mir, mit allem und bekommt Hunger, Durst oder muss pullern.. ja das hatten wir eigentlich vorher alles erledigt, aber genau dann kommt es. Ich stehe dann sehr oft auf und dann wird noch am Tisch eine Banane gegessen, etwas getrunken... immer die Kleine mit dabei. Dann kehrt meist Ruhe ein und alle schlafen.. aber es dauert halt grade so um die 2h.
Ich habe überlegt und Pläne geschmiedet.. vielleicht sollte die Große doch aus dem Familienbett ausziehen.. da Sie nun auch schon bei Oma oder mit der besten Freundin in ihrem Bett geschlafen hat. Heute Abend dann also der Plan. Ich bringe die Kleine ins Bett und die Große in ihr Bett. Sie bekommt viele Bücher und darf sich die noch anschauen. Die Kleine schläft und ich schaue nach der Großen, die blättert im Buch und erzählt sich Geschichten. Ich räume noch etwas auf und dann ist die Kleine wach.. ja die ist gerade sehr unabhängig tagsüber und abends dafür umso anhänglicher. Also verschwinde ich ins Familienbett.. die Große kommt gucken, kann doch nicht alleine Schlafen.. möchte das ich komme. Ich erkläre ihr, das Sie doch schon groß ist und ich gleich komme.. sie versucht es noch mal, klemmt sich die Finger in der Tür .. trösten.. dann noch mal malen und wieder einkuscheln. Nach wenigen Minuten steht Sie wieder am Bett und kann nicht schlafen... ok, dann wohl doch wieder ins große Bett.. also Kissen und Decke geholt und eingekuschelt... schläft.. die Kleine dann auch. Irgendwie schon besser, aber auch noch zu viel hin und her..
Wir arbeiten wohl weiter dran.. ich weiß das es damals bei Ise ähnlich war, nur ist da im Moment ja noch ein Kind. Schon schwierig, aber alles geht vorbei und vermutlich werde ich irgendwann über diesen Post schmunzeln und denken.. buh so anstrengend war das damals. Und bei Euch?

Kommentare:

  1. Ich fühle mit die und der letzte Absatz trifft es denke ich Super... Später erinnern wir uns an diese zeit und denken :"hach das waf doch alles nicht so schlimm!" ;-)
    Fühl dich gedrückt und Denk an die Schübe und das die kleinen nichts dafur können...

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  2. ....... ja das ist es - irgendwann schmunzelt man darüber, aber in der Situation, ist es schon oft schwierig.
    Ich bin aber überzeugt, dass auch diese anstrengendere Phase vorbeigeht (*flüster, flüster* damit Platz für eine andere anstrengende Phase geschaffen wird ;-))
    Lg, Claudia (Mama von 3 Kids: geb. 1997, 1999 und 2000)

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  3. Ne, keinen Deut besser. Während es bei den Mädchen doch gut vonstatten ging (bei der Älteren hatte ich immer um 19°°, bei der kleinen um 20°° Feierabend, aber die liegen fast 6 JAhre auseinander) klappt es bei den Jungs überhaupt nicht. Die lieben Kleinen (4 und fast 2 Jahre alt) drehen nämlich erst ab 18°° uhr so richtig auf. Im Bett stacheln sie sich dann gegenseitig an und finden alles super lustig. Früher ist wenigstens der Kleine noch in seinem Bett eingeschlafen aber er ist ja nicht dumm,wenn der große Bruder bei uns rumlungert, dann bleibt er nicht in seinem Bett. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es damit spätestens dann Schluss ist wenn sie Freundinnen haben ;)
    LG
    Joanna MAria Thrun-Martin

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  4. Oh weh, das Thema kenne ich und wir haben nur 1! Sie will ja sogar in ihrem Bett schlafen aber schaut dann noch Bücher an-teilweise bis 21.30Uhr.. ;o/ Aber zumindest ist sie gerade dabei wieder "selbstständiger" zu sein-wir haben ne Phase hinter uns da schrie sie wie am Spieß sobald wir Ansatzweise das Zimmer verließen.. Mit dem Papa schläft sie teilw. zusammen ein, denn er hat sie gerne mit ihm Familienbett-nur ich gerade aus Eigennutz nicht mehr soo sehr-sie macht sich dick und klaut die Decke ;o)
    Pipi machen, Wärmflasche bringen, ich hab durst ... all das ist auch da und so manch ein Abend wird um 22Uhr abrupt beendet da das Töchterlein um diese Zeit erwacht ( wenn sie dann mal um 20Uhr eingeschlafen ist ) danach heißts Familienbett denn ohne schläft sie nicht..
    Wir sind eben Mamas die ihre Kinder nicht allein lassen, für sie da sind.. nur damit sie "lernen" allein zu schlafen!

    Naja, sieh es so, irgendwann geht auch diese Phase vorrüber, eine andere kommt.. und in spätest. 5-10 Jahren ( und die rennen irgendwie.. ) Lachst Du tatsächlich über diesen Post.

    LG, Antje..

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  5. Alles braucht seine Zeit :)
    Meine Große hört gerne Geschichten in ihrem kleinen Cd-Player, während ich die Kleinen ins Bett bringe. Wenn mein Mann da ist, "teilen" wir uns die Kinder, dann kehrt schneller Ruhe ein, weil ich gleich beginnen kann (oder er) der Großen eine Geschichte vorzulesen. Es hat fast ein halbes Jahr gedauert (schwachter Trost, hm?), aber jetzt läuft es meistens (Ausnahmen bestimmen ja bekanntlich die Regel) ganz gut. Wenn dann Nr. 4 kommt, ist allerdings vermutlich guter Rat teuer...
    Liebe Grüße, maria

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  6. ... ich kenne es zu gut: Kind 1 ist 2 Jahre alt, schläft mittags derzeit noch ne gute Stunde wenn Kind 2 3 Jahre noch in der Kita ist ... da Kind 2 mittags nicht schläft, döst er am späten Nachmittag weg, schwer zu wecken und ab 19 Uhr hab ich 2 motzende, aber quirlige Kinder ... gut dann noch Stündchen spielen ... ab 20 Uhr beginnt das mühseelige Einschlaftheater, was nach gefühlten 4 Stunden gegen 21.30 Uhr mit einer völlig fertigen Mama meist endet ... Kids schlafen, die Mama könnte auch, hat aber noch bergeweise Arbeit ... ahhhhhhhhhhh ... ich überlege auch jeden Tag was ich anders machen kann, ähnlich wie du mit dem umquartieren, ablenken ect pp ... aber irgendwie ... jeden Tag das Gleiche :) ... ich hoffe in 2, 3 Jahren lache ich drüber, momentan ist es eher zum heulen ;) *seufz ... drücke euch die Daumen!

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  7. Oh ja, an diese Phasen erinnere ich mich auch noch, wobei es hier insofern entspannter war, weil der Große bereits 5 war, als die Kleine ein Baby war, von daher schon leichter zu beschäftigen.
    Und hier haben wir sehr schnell das Einschlafen im eigenen Bett praktiziert, ich kann einfach nicht gut schlafen, wenn mir die Kinder so auf die Pelle rücken und das tun meine bei mir. ;-)
    Von daher nicht wirklich ne Hilfe für dich, ich schick dir gute Nerven und Geduld rüber, denn in der Tat: das ist ne Phaaaaaaaase, die irgendwann vorbei (und von der nächsten abgelöst) wird. :-D
    LG Ute

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  8. Bei uns kommt das alles erst noch. Das kleine Kind ist mit 9 Wochen zum Glück noch so klein, dass es nach 5 min stillen einschläft. Allerdings selten vor 22 Uhr. Der "Große" probt jetzt schon manchmal den Aufstand beim Schlafengehen. Ist ja auch gemein, wenn man im Bett hören kann, wie die Nachbarskinder noch auf der Straße spielen. Naja, geht alles vorbei. Und in ein par Jahren werden wir uns wünschen, sie wären wieder so klein... :)

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  9. Dein Post spricht mir aus der Seele ... ich bin abends grad dauergenervt. die Kleine (9 Monate) ist todmüde ... aber sobald sie im Bett ist, wird geturnt, gespielt etc. wenn ich dann entnervt das Zimmer verlasse, geht das Geschrei los. also wieder rein .... das geht dann ne halbe/dreiviertel Stunde so, nur damit sie am Schluss an meinem Shirt zupft, noch etwas trinkt und dann einschläft. die Große (fast 3) hat seit Donnerstag keinen Schnuller mehr. hat sie in die Mülltonne geworfen ... seither ist es mit dem Einschlafen ne Katastrophe .... von "ich will nicht schlafen" über "ich habe Durst" bis "lass mich nicht allein" bekomme ich die volle Bandbreite zu hören, bis sie irgendwann einfach erschöpft einschläft ...
    ich find das grad auch alles nicht mehr lustig ... aber ich hoffe, das geht bald wieder vorbei .....

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  10. Liebe Christiane,
    bei uns gibt es zwar kein Familienbett, dafür aber ein Geschwisterbett (= große Matratze, auf der die beiden größeren Mädels gemeinsam schlafen) Seit die mittlere 1 Jahr alt ist (die große war damals knapp 4), schlafen sie dort gemeinsam. Ich lege sie immer zur gleichen Zeit hin und liege zum Einschlafen in der Mitte. Mittlerweile kann ich nach 5 Minuten kuscheln vor die Türe gehen und sie schlafen alleine ein. Aber das Thema Schlafen ist wohl eines der schwierigsten Themen mit Kindern, vielleicht auch, weil es das ist, was man selbst am Nötigsten hat ;) Alles Liebe, Silke

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    1. Ja das ist auch mein Plan... aber dazu muss die Kleinste annähernd durchschlafen. Die Matratze haben wir schon ne Weile und Sie liegt nun auch im Kinderzimmer parat. Die Kleine macht den Mittagsschlaf darauf und die Große liest jetzt abends ihre Bücher dort.

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  11. Bis auf die allerersten Anfangswochen, wo - meiner Meinung nach - jedes kleine Menschbündel sich ganz nah an Mama und Papa ankuscheln können muss, hat unsere Tochter immer im eigenen Bett geschlafen. Alle Familienbettversuche nach der Stillzeit sind komplett gescheitert. Da wurde immer nur an unseren Nasen, Ohren, Augen gespielt, aber nie geschlafen. Nach dem ersten Jahr ist sie in ihr eigenes Zimmer gewandet und schläft nun immer noch mit großer Freude und dem abendlichen Spruch "ich bin müde und will in mein Bett". 19:00 Uhr ist bei uns Feierabend und 2,3 Stunden Mittagsschlaf gibts auch noch. Der Freundeskreis beäugt uns allerdings auch schon recht ungläubig und wer weiß, wann es anders wird ...

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  12. Lange ists her, meine Kinder sind schon 18 und 14 Jahre.
    Aber Probleme mit dem Einschalfen hatten wir so nie. Der Große hat von Anfang an in seinem Zimmer in seinem Bettchen geschlafen, kam auch nie nachts ins elterliche Zimmer. Als sein Schwsterchen dann da war, gab auch keine größeren Schwierigkeiten. Die Lütte schlief in ihrem Zimmer, er in seinem Zimmer, auch zu unterschiedlichen Zeiten. Er ne Stunde später als sie.
    Als sie dann größer wurden, und die Lütte merkte, das ja ihr Bruder noch länger auf ist als sie, gabs schon mal Gequängel und die Frage nach dem warum. Aber das wars dann auch. Geklappt hatte es trotzdem.
    Als sie noch in dem Alter waren, hatte ich abends mehr Zeit, als zu dem Zeitpunkt als sie älter wurden und später ins Bett gingen. :)
    Ach ja, die Zeit von 0-4 Jahre war doch einfacher als spätere Jahre. :)
    Ins elterliche Bett zum kuscheln kamen sie meist in dem Mogenstunden, das hatten sie gerne drauf. Die Lütte war eh ein Frühaufsteher.

    LG
    Sigrid

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  13. Ich habe ja nur einen Kleinen. 11 Monate. Und der kann nicht alleine einschlafen..da muss ich auch locker 1-2 Stunden daneben liegen...und finde es in letzter Zeit irgendwie Nervenraubend :-/ Aber so lange sonst alles gtut ist ;)

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  14. meiner kleinen singe ich immer gute-nacht-lieder vor. am liebsten hat sie 'weißt du wieviel sternlein stehen?' kann diesen link hier empfehlen mit sämtlichen kinderliedern für einschlafen, für kindergeburtstage etc...
    http://www.angelino-verlag.de/kinderlieder/

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Ich freue mich über jeden Kommentar.. noch so winzig klein oder gar kritisch.. immer her mit euren Ansichten, Meinungen und Ideen.
Nicht immer schaffe ich jeden Kommentar zu beantworten oder auch in eure Blogs zu schauen.. ich tue mein Bestes, aber die Familie und das reale Leben haben oberste Priorität in allem was ich tue.
♥lich eure cocoschock oder madame jordan