Sonntag, 9. September 2012

Geschwister...

ja nunmehr mit fast 15 Monaten kann ich hier von Geschwistern reden.. eine Schwester die sich freut wenn die andere kommt, die andere die Küsse verteilt, Kekse abgibt oder Sie tröstet, die andere die ihr Sachen bringt, schaut wo Sie ist, was Sie macht und mit ihr spielt, Sie um Hilfe bittet und die gemeinsame Sache machen..

Hier beim Nomadenspiel.. Koffer packen und in andere Ecken der Wohnung ziehen, auspacken und essen, füttern, waschen, schlafen uvm. alles gemeinsam.. in Küche, Bad oder Flur.. alles neutrale Orte, wo wir uns weniger aufhalten und beide sehr viel Ruhe haben..


Ich hatte immer die ganze Zeit den Satz im Kopf.. das wenn ein Geschwisterkind in die Familie kommt, es ähnlich einer Person ist, die dein Partner mit in die bestehende Beziehung bringt und zu der Du nett, zuvorkommend und sie sogar lieben sollst.. ja nur Geschwister sind natürlich .. nur die Abstände sind es manchmal nicht. Ein Kind braucht mehr Zeit, das andere weniger um anzukommen, klar zu kommen und einfach da zu sein.
Zur Zeit ist es sehr stimmig, gleichwertig und harmonisch.. manchmal frage ich mich wie lange, aber optimistisch schaue ich in die Zukunft und hoffe das dieser Zustand nie enden soll. Zwischendrin gibt es natürlich auch Knatsch, aber nicht so wie vorher..

Für mich auch schwierig die Gradwanderung zwischen was der eine hat, soll der andere auch bekommen ala beide oder keiner und wieso nicht nur einer, wenn der andere es nicht braucht und Sie sind anders, verschieden und müssen zwar gleichwertig sein, aber nicht das gleiche bekommen. Da kommt besonders die eigene Kindheit und Erziehung wieder hoch und man setzt sich intensiver mit diesem Gedanken auseinander.. Wie macht ihr das und was ist Euch wichtig?

Kommentare:

  1. Nicht zu viele Gedanken machen und sein Bestes tun. Du kannst nicht alle Kinder immer gleich behandeln (das ist eine Utopie),da sie einfach nicht gleich sind!! Egal wie sehr Du es versuchst, zumindest von Zeit zu Zeit wird sich eins ungerecht behandelt fühlen. Denn ein Kind sieht nicht, dass sein Geschwisterchen immer deinen Anweisungen folgt und es selbst immer quer schlägt. Es sieht nur, dass du mit ihm mehr als mit dem Geschwisterchen schimpfst. Immerhin hast Du den Vorteil, dass deine Kinder soweit ich das mitgekriegt habe recht nah beieinander liegen. Bei meinen Töchtern rächt sich langsam der Altersunterschied von 6 Jahren. Dafür haben meine Söhne immer mehr gemeinsame Interessen ;)
    Alles Liebe
    Joanna Maria

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    1. Ja.. das denke ich auch, aber steckt ja irgendwie in uns drin und das Gedanken machen ist automatisch.

      Lieben Dank für deine Worte
      --Christiane

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  2. Mein Zuckermädchen hat noch keine Geschwister... Soll nicht so bleiben, aber auch jetzt mache ich mir schon oft Gedanken wie es mit zwei Kindern werden wird.
    Speziell mache ich mir Gedanken, ob ich vielleicht unfair werde, wenn da ein kleines neues Menschlein ist, dass 100% Mama braucht. Ich will nicht, dass das Zuckermädchen zurückstecken muss, wenn es mal soweit sein sollte...

    Bei euch scheint es aber super zu klappen mit den zwei Mädels... schön, dass sie miteinander so toll spielen!

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    1. Ja die Gedanken hatte ich vorher auch.. gibt auch irgendwo ein Post dazu, aber Rivalität und Eifersucht beim Geschwisterkind sind ja auch natürlich. Das steckt schon noch in uns drin.... das wir mit 2 oder 3 Jahre noch nicht alleine überleben könnten und unsere Mama dringend brauchen. Die Große wird sehr selbständig und zum großen Teil liegt es auch daran das es einfacher wird.

      Und ja noch mehr so süße Zuckermädchen oder -jungen wäre toll, aber lasst Euch Zeit..

      Lieben Gruß
      --Christiane

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  3. Huhu Christiane,

    wie alt ist Ise noch?
    Ich glaub jünger als meine Mittlere.
    Für mich haben meine zwei Großen (7 und 5) schon ne andere Stellung in punkto "was bekommen" und "was dürfen". Der Große kann auch mit Baby Lu besser als die Mittlere. Die hat grad ne schwierige, eifersüchtige, knatschige Phase *anstrendend*. Die beiden Großen spielten immer gut zusammen, momenten ist da der Wurm drin. Der Große wird einfach groß (2. Klasse) und grenzt sich ab. Alles ändert sich immer wieder...Liebe Grüße - Salo

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    1. Ise wird bald 4 und ja das mit dem größer und eine andere Stellung haben, finde ich auch wichtig.. danke dir
      --Christiane

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  4. Geschwister sind was Schönes. Ich habe selber 5 davon und genieße es heute noch. Deswegen wünsche ich mir auch für meine Kinder, dass sie so miteinander aufwachsen können. 3 sind es bisher, und sie lieben sich im Großen und Ganzen. Klar gibts auch die Tage, wo sie auf Zoff programmiert zu sein scheinen. Aber an anderen kann man auch wieder nur heimlich lächelnd zuhören, wie sie sich so gemeinsam ihre eigene kleine Welt einrichten und so "erwachsen" miteinander sprechen. Das gilt natürlich erstmal nur für die beiden "Großen" (gerade 4 und fast 6). Auch die kleine 15-Monats-Maus wird geliebt und manchmal ins Spiel einbezogen. Aber öfter ist sie doch etwas außen vor. Dann machen die Großen die Zimmertür zu, weil sie sich nicht immer ihr Spiel kaputtmachen lassen wollen. Verständlich, und den Freiraum gestehe ich ihnen auch immer wieder mal zu. Aber ganz aussperren dürfen sie die Kleine nicht. Eigentlich wünsche ich mir auch angesichts dieser Situation möglichst bald noch jemand Verbündetes für Nr. 3. ;-)
    Die Gratwanderung des "was der eine hat ..." kennt wohl jeder irgendwo. Bei uns gilt, dass es Sonderüberraschungen natürlich für alle gibt, muss ja nicht für jeden das selbe sein. Nötige Anschaffungen gibts nach Bedarf. Der Geburtstag gehört dem Geburtstagskind, da müssen die anderen nichts bekommen. Außerdem gibt es besondere Ausflüge nur mit Mama oder Papa für jedes Kind mal. Dann bekommen aber die Daheimgebliebenen meist eine Kleinigkeit mitgebracht. Und Ausnahmen bestätigen die Regel. ;-)

    LG Doro

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    1. ja.. verbündete Kinder sind toll.. hier sind Sie auch schon gemeinsam verbunden, hecken was aus oder wollen etwas gemeinsam.. noch ist die Große meist der Anführer, aber die Kleine gibt auch manchmal schon den Ton an.. besonders, wenn es ums Essen geht.. zeigt Sie der Großen was Sie will.
      Lieben Gruß
      --Christiane

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  5. Wir versuchen nach dem Moto gleichwertig aber nicht gleich zu leben. Ja manchmal führt das zu Konflikten aber ich finde es wichig und schön denn Kindern zu vermitteln das ein jedes das bekommt was es braucht. Das ist nicht immer leicht. Vor allem da manchmal das eine besonders viel oder auch wirklich mal mehr braucht. Und das kann auf ganz vielen ebenen sein: mehr Mama, Papa, mehr schuhe weil die Füße schneller wachsen, mehr Eis (weils andere gar kein Eis mag, aber das ist ja so unfair).
    Ja das ist spannend und immer wieder neu, jdes jahr jeden tag, jeden Monat immer wieder neu. Was meint mein Mann neulich: Da kommt wirklich eine Phase nach der anderen und ich habe immer das gefühl hinterherzuhinken...
    Geschwister sind herrlich, toll, spannend, entspannend, sie retten, helfen, trösten und sind dennoch auch so manches mal für die größten schmerz verantwortlich...
    Geschwistermama

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  6. Ach ja... Geschwister :-) Ich liebe es meine 3 Jungs zu beobachten. Sie sind fast 7, 4 und 13 Monate alt. Anfangs war der Große sehr eifersüchtig auf den Zweiten, und der Zweite auf den Dritten. Es gibt auch immer wieder so Phasen und natürlich streiten sie sich- manchmal kommt es mir vor als machen sie den ganzen Tag nichts anderes. Und dann spielen sie wieder miteinander, lachen, toben herum und der Kleine immer mittendrin :-) Eigentlich mag ich es nicht, dass der eine was bekommt und der andere dann zwangsläufig auch. Auch bei Geburtstagen halten wir das so, jeder hat seinen Ehrentag. Das ist natürlich leichter, seit die Großen etwas älter sind und verstehen, dass sie dann auch mal dran sind mit Geburtstag und Geschenken. Aber natürlich lässt sich das nicht immer in die Realität umsetzen (es gibt ja auch Großeltern die da manchmal recht gern dazwischenfunken)
    Alles Liebe und genieß die Geschwisterspielzeit
    :-)

    Carmen

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  7. huhu!
    meine größte sorge damals als ich mit dem 2. kind schwanger war,kann ich das 2. auch so sehr lieben wie das 2.,kann ich meine liebe teilen?
    klar,natürlich!
    mittlerweile stolze mama einer viererbande und weißt du was...ich kann die liebe "sogar" durch 4 teilen,grins!
    meine jungs sind 2 jahre und meine mädels 1,5 jahre auseinander und ab nergewissen zeit wurde es richtig schön,als das jeweils kleinere nicht mehr das gespielte des älteren "zerstörte" ...
    ich liebe das gemeinsame spielen meiner kinder,wo viele sachen zusammen bespielt oder gar zweckentfremdet werden und mit soviel phantasie gespielt wird!
    liebe grüße aus reinickendorf von leila!

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  8. Christiane, Ihr macht mir alle Mut! Danke * meine 2jährige Große hängt an mir als wäre sie noch in meinem Bauch seit das 7monate alte Baby da ist. Ich versuche ihr alles zu geben, aber manchmal kann ich nicht mehr...
    Phasenweise verwandelt sich dann mein "großes Baby" in die Mama und wird die Fürsorge und Beschützerin des kleinen Menschenwesens selbst. Das ist berührend.
    Eine Wanderung zwischen großer Verlustangst und tiefer Empathie. Ich habe Respekt davor.
    Juli

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Ich freue mich über jeden Kommentar.. noch so winzig klein oder gar kritisch.. immer her mit euren Ansichten, Meinungen und Ideen.
Nicht immer schaffe ich jeden Kommentar zu beantworten oder auch in eure Blogs zu schauen.. ich tue mein Bestes, aber die Familie und das reale Leben haben oberste Priorität in allem was ich tue.
♥lich eure cocoschock oder madame jordan