Montag, 26. April 2010

Wieso haben wir manchmal so wenig Vertrauen in uns...

und in dem was wir tuen... besonders wenn es um so natürliche Dinge, wie das Stillen, die Geburt an für sich und die Erziehung geht. Seitdem ich gestern zu dem Thema mit den Hebammen noch einiges gelesen habe, hat es mich die ganze Nacht beschäftigt... Die moderne Medizin ist gut und in besonderen Fällen wirklich sehr wichtig, aber wenn es um den Lauf der Natur geht, sollte man sich ein bisschen auf sich selber verlassen. Es kann nicht falsch sein, wenn man etwas tut was man selber für richtig hält und aus seinem Innersten kommt... Ich werde immer oft Themen wie Familienbett, Langzeitstillen, Tragen und Themen zur Erziehung angesprochen... Auch ich bin nicht perfekt, sondern versuche das zu machen, wo ich denke das es dem Kind gut tut und mich dabei nicht zu vergessen. Ich habe mittlerweile auch aufgehört mir Gedanken darum zu machen, was andere davon halten oder mich zu rechtfertigen für das was ich tue. Den Beweis kann jeder sehen, denn irgendwie wird Sie immer süßer und es wird auch immer entspannter... klar gibt es Phasen, wo wir wieder schauen müssen und Dinge ändern, weil eine Entwicklung stattfindet. Wir wachsen selber in jeder Phase immer wieder ein Stückchen über uns hinaus, denn hätte mir jemand vor 18 Monaten gesagt, das mein Leben so aussieht... ich hätte es nicht geglaubt.

Und als ich das hier schrieb, hat das Kind Blumen gegossen, Muscheln gebadet, mit dem Geschirrtuch wieder getrocknet und nun wird es vor lauter Aufregung der vielen neuen Dinge gestillt...






Ich könnte ihr stundenlang bei diesen Dingen zu schauen und das gibt mir Sicherheit...

Eine schöne Woche Euch allen

Kommentare:

  1. Genau. Du sprichst mir aus dem Herzen und dem Bauch! :)
    Es gibt irgendwie wenige Frauen noch die ein Vertrauen in sich selbst und auch zum Kind haben, einfach so haben. Vielleicht haben es ja viele dem Grunde nach schon, aber schalten diese Fähigkeit aus oder gar nicht erst an, sondern richten sich nach komischen Ratgebern, ich habe mich das auch schon oft gefragt. Ob sich's ums Schlafen dreht oder lange stillen, während neuer Schwangerschaft stillen, all die Dinge die ich so gemacht habe, weil man es irgendwie innen drinnen doch für richtig hält..und auch ich hatte all diese Dinge nicht geplant,und wußte nicht dass ich es so machen würde, hätte auch gelacht bestimmt hätt mir das jemand prophezeit. Habe sorgfältig nach Ratgebern ein Kinderbett und Matratze und sowas gekauft. Nur Flasche und Milchpulver hatt ich nie im Haus. Das Bett steht immer noch, es dient als Ausweich und Fallschutz, da es ja keine breiteren Betten als üblich gibt.

    AntwortenLöschen
  2. Früher hatte jeder seine Instinkte und das Vertrauen in sich. Heute ist der Buchmarkt überschwemmt mit Erziehungsratgebern und Hilfen für gestresste Mütter. Kinder MÜSSEN essen, sie MÜSSEN schlafen und sie müssen parieren. Tun sie das nicht und weichen von der Norm ab ist die besorgte Mutter darum bemüht das Kind in die Norm zu pressen. Komme was wolle...

    Es ist frustrierend zu sehen, wie sehr Mütter nach Ratgebern handeln und diese als den richtigen Weg ansehen.

    Was bin ich froh nach Bauchgefühl zu handeln und nicht wegen jeder Sache in Hysterie auszubrechen. Fehler mach ich sicherlich trotzdem aber Fehler braucht man ja auch um den richtigen Weg alleine zu finden. Ganz ohne Kast-Zahn und Winthoff ;-)

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar.. noch so winzig klein oder gar kritisch.. immer her mit euren Ansichten, Meinungen und Ideen.
Nicht immer schaffe ich jeden Kommentar zu beantworten oder auch in eure Blogs zu schauen.. ich tue mein Bestes, aber die Familie und das reale Leben haben oberste Priorität in allem was ich tue.
♥lich eure cocoschock oder madame jordan